Weligama – Bentota – Colombo – Liyanagemulla

Zum ersten mal seit 2 Wochen lief bei uns im Zimmer der Fernseher,  dazu gab es für die Dame Pommes und für den Herrn Asia-Nudeln im Bett.

Aber fangen wir am Anfang unseres heutigen Tages an, denn jener begann wie alle vorherigen Tage mit super Wetter. Dieses mal allerdings wünschten wir uns für den nächsten Tag Regen, denn es sollte unser letzter sein. Morgen gegen 9:40 geht unser Flieger Richtung Maskat und dann weiter nach München.

Wir frühstückten am Strand und ich ärgerte mich, dass ich nicht eher aus dem Bett kam um vielleicht noch einmal mit dem Surfbrett in die Wellen zu gehen. Gegen 9:45Uhr nahmen wir von Weligama Abschied und fuhren mit dem Zug in Richtung Colombo. Unser Plan war nun,  dass wir in Bentota ausstiegen und noch einmal am dortigen Traumstrand die Seele baumeln lassen ließen. Leider verrannte auch hier die Zeit im Fluge, so dass es für uns gegen 15:45Uhr Abschied nehmen hieß. 

Nach einer noch einmal teils beeindruckenden teils verstörenden Zugfahrt erreichten wir 17:15Uhr Colombo Fort. Dort hatten wir zwar anfängliche Probleme da die Zusteigenden der Meinung waren, man müsse die Leute nicht aus den Zug lassen, dies lösten wir mit vereinter deutscher Packpacker-kraft und schafften es aus dem Zug. Warteten auf unseren Anschluss, stiegen zu und erreichen unser Hotel in der Nähe des Flughafens gegen 19:15Uhr endlich.

Unsere heutigen Impressionen:

Weligama

Angedacht war dieser wundervoll klingende Ort als unser letzter Urlaubsort bevor es auf den Rückweg nach Negombo und dann zum Flughafen geht, heraus gestellt hat es sich gestern Abend 21Uhr als unglaublich stressiger Ort.  Alles fing entspannt an,  wir kamen hier an, das Hotel war echt schick unser Zimmer bis auf die Nähe zur Straße echt gut und so genossen wir den ersten Tag. Am späten Nachmittag probierte ich dann auch noch das Wellenreiten aus, was mir auch ganz gut gelang und gegen abend gingen wir Essen. Bis dahin war alles ein entspannter Tag, wir aßen und entschieden uns noch ein Bier an der Strandbar zu trinken. Nichts ahnend was gleich unseren nächsten Tag bestimmen wird, setzten wir uns auf eine Bank,  tranken unser Bier,  hatten Spaß und unterhielten uns. Doch wie in einem schlechten Comic kam ein Hund auf uns zu,  war ganz nett, legte sich vor uns hin und ehe wir uns versahen, versuchte er Elenas Bein abzuschlecken. Ich verjagte ihn, aber da war es zu spät.  Er hatte Elena am Bein geleckt und ausgerechnet dort war auch ein Kratzer.

Was im ersten Moment nicht schlimm klingt, ist hier allerdings schon ein Problem schließlich leben hier überall im Land Millionen von Straßenhunden und eben diese sind der Hauptüberträger der Tollwut. Also ab ins Zimmer,  auswaschen mit Seife, dann Parfüm drauf und die alles entscheidende Frage: Brennt es?

Ja…. 

Wir Befragten uns alle zur Verfügung stehenden Kanäle, setzten uns letztendlich in ein Tuktuk und fuhren ins Krankenhaus. Die dortige Aussage war, dass wir am nächsten Morgen in das General Hospital zur Tollwut Sprechstunde kommen sollten. Wir fielen nun ins Bett und hofften alles würde klappen. 

Der Zeiger der Uhr stand auf 7Uhr und unser Tag begann,  ab aufs Tuktuk und zum General Hospital Matara, welches eher einem schlechten Feldlazarett des 1. Wk ähnelte. Egal dachten wir ab die Spritze holen und gut ist. Leider machte uns der dortige Doktor einen Strich durch die Rechnung. Er bestand darauf, dass die beiden deutschen Impfungen ausreichen würden und so gingen wir wieder. 

Zurück am Hotel mit dem Plan nach Colombo zu fahren um eine bessere ärztliche Versorgung zu erhalten,  kam eine Mail unseres Impfarztes an, dass wir nicht unbedingt handeln müssten. Mit einem guten und sicheren Gefühl schmeckte unser Frühstück äußerst gut und unsere Laune war auf dem Höhepunkt des Tages. Ich fragte ihn dennoch noch einmal an,  ob dies wirklich zu sicher ist vor allem da Lena nur 2 und nicht 3 Impfungen hat. Seine Antwort gefiel uns allerdings gar nicht und so fuhren wir dieses mal ins private Hospital nach Galle. Nach einer Odyssee aus Apotheken auf der Suche nach Rabipur und Mail Verkehr mit unserem Arzt, den ich hier mehr als loben möchte, hatten wir den Impfstoff in der Hand, ließen ihn verabreichen und das Problem war aus der Welt (das hoffen wir zumindestens). 

Gegen 16:45Uhr kamen wir erledigt und fertig am Hotel an. Wir genossen noch ein paar Minuten Sonne und beobachteten die scheiß Köter am Strand. Bevor wir uns in einem richtig guten Hostel Restaurant, Hangtime Rooftop genannt, uns mit einem super Thunfischsteak, einen Chickenwrap und einem Burger den Stress von der Seele fraßen. 

PS: Wir sind uns beide einig, dass wir natürlich sehr heftig reagiert haben, aber für unser Seelenfrieden war dieser Schritt definitiv richtig und wichtig. 

Gute Nacht. 

Hier ein paar Auszüge aus den guten Momenten:

Unawatuna – Galle – Unawatuna 

Am gestrigen Tag in der früh um 8:35 Uhr sollte unser Zug von Bentota nach Unawatuna gehen. Wir beeilten uns  flitzten zum Bahnhof und dort hieß es der Zug käme 8:50Uhr, Sri Lankische Pünktlichkeit halt. Die Fahrt führte vorbei an Hikkuduwa und brachte uns an unser Ziel Unawatuna, eine ehemalige Backpacker Hochburg, die sich in den letzten Jahre ein wenig zum Pauschaltourismus hin gewandelt hat. Die Bucht ist durch ein vorgelagertes Korallenriff geschützt und so kommen die sonst peitschenden Wellen etwas ruhiger aber immer noch kräftig an das Ufer an. Dadurch ist hier schwimmen trotz West-Monsun möglich,  aber man sollte dennoch aufpassen und eher ein guter Schwimmer sein. Wir bezogen unsere Zimmer, schmissen uns in die Badesachen und genossen die Sonne. Der Strand ist hier teilweise ewig breit, der Sand Meter hoch aber dennoch nicht so schön wie in Bentota. Dies liegt zum einem an den vielen zerbrochenen Muscheln im Sand,  welche beim Laufen doch etwas unangenehm sind und zum anderen am gröberen Sand. Dennoch ist das Meer, der Strand und die vielen kleinen Lokale mit Tischen direkt im Sand gerade am Abend wunderschön.

Nicht weit von hier liegt die 133 Tausend Einwohner Stadt Galle, angeblich ist dies die in der Bibel erwähnte reiche Hafenstadt des Königs Salomon. Ob es stimmt ist ungewiss,  was bekannt ist, ist das es eine Stadt von großer kolonialer Bedeutung war. So hat sie den Portugiesen, den Holländern und zum Schluss den Briten gehört.  Man sieht heute noch recht gut die Überbleibsel des großen Forts Galle.

Zum Abschluss unseres Aufenthaltes hier werden wir uns noch ganz gemütlich am Strand bei Kerzenschein und brennenden Fackeln etwas zu trinken gönnen.

Bentota im Bentota Beach by Cinnamon

Die Wellen sind hoch,  die rote Fahne weht im Wind der einsamen Strände und von Regen ist keine Spur. Der Himmel wechselt immer mal wieder seine Farbe, mal ist er blau, dann wieder komplett zu und grau, aber nie ist einem unangenehm. Man erfreut sich regelrecht an Phasen ohne pure Sonneneinstrahlung auf der Haut. Die Temperatur des Meeres ist wundervoll und auch die hohen Wellen haben ihren Reiz.  Es sind anderthalb sehr entspannende Tage nach den ganzen Stress für uns.  Das Hotel ist wirklich gut auch wenn mir das Abendessen im The White House in Kandy besser geschmeckt hatte, aber das Frühstück hier war endlich mal gut. Morgen wird uns unser Weg weiter nach Unawatuna führen, welches leicht südlich von Galle liegt und bekannt für ruhigen Seegang ist. Wir sind gespannt.  


Polonnaruwa – Colombo – Bentota 

6:45Uhr klingelte unser Wecker und das im Urlaub, aber wir hatten noch ein paar Dinge zu erledigen bevor der Zug 9:30Uhr nach Colombo ging. Nach einem mal wieder recht dürftigen Frühstück schnappten wir uns ein Tuktuk und fuhren zum Bahnhof.  Allerdings ließ uns da unser Reiseführer von Loose im Stich und der Zug fuhr schon 8:30Uhr. 

Also gingen wir weiter zum benachbarten Busbahnhof und nahmen die Strapazen einer 6h Fahrt mit Rucksack auf den Beinen in Kauf mit Ziel Bentota und Zwischenstopp in Colombo. Gefühlt fuhren wir die Hälfte der Fahrzeit auf der rechten Spur aber wir kamen wohl auf gegen 16:15Uhr in Colombo an. 

Nun kämpften wir uns durch die Märkte zum Bahnhof und fragten uns an den Schaltern zum passenden Zug durch.  Jener hielt aber wiederum nur eine Station vorher. Egal dachten wir,  dann nehmen wir halt ein Tuktuk oder laufen den Rest der Strecke.  Da wir aber anscheinend beide recht gutes Charma haben,  hatten wir auch hier wieder einmal Glück und fragten genau den richtigen Mann an wann wir aussteigen müssten. Mit dem Police Officer aus Colombo in Zivil der in der Stadt wohnte wo wir hin fuhren, der uns die Tuktuk-Fahrer vom Leib hielt und uns auch noch den Weg zum Hotel zeigte fanden wir unser 4 Sterne Haus recht schnell. 

Jetzt galt es nur noch die Füße hoch zu legen, noch einmal schwimmen zu gehen und den Abend mit leckeren Essen und ein paar alkoholischen Getränken zu ausklingen zu lassen.  

Polonnaruwa – Minneriya Nationalpark

Der 3. Tag unserer Reise führte uns gleich nachdem Frühstück mit dem Bus nach Polonnaruwa, wo wir uns die alten Ruinen der 2. Königsstadt anschauen wollten. Der Weg dorthin lief super,  wir warteten nicht lange auf den Bus,  bekamen recht bald einen Sitzplatz und stiegen quasi neben unserem Hotel aus. So erledigten wir schnell den Checkin und wurden unsere Rucksäcke los.

Die Ruinen galt es nun zu erkunden,  wir lasen das man sich dazu am besten Fahrräder ausleihen sollte. Wir fragten an unserer Rezeption nach,  was sie dafür haben wöllten, als er 500Rs meinte winkten wir dankend ab. Wir schauten in unseren Reiseführer, schlugen den Weg Richtung See und dann weiter zum Museum ein. Als wir dort angelangt einen Blick auf die Tafel warfen, waren wir über den Preis entsetzt. Nach ein wenig Diskussion wie wir weiter machen würden,  entschieden wir uns einfach mal zu schauen, wo es ist und ob man nicht doch keinen Eintritt für die Ruinen  zahlen müsste. Also gingen wir los und trafen nach wenigen Metern auf die ersten freigelegten riesigen Fundamente mit zum Teil sehr gut erhaltenen Mauern. Schließlich kam auch der erste Fahrrad Verleih,  er schlug uns vor 2 Räder für 700Rupien zu mieten und wie wir mit ihm verhandelten bot uns sein Konkurrent 2 für 400Rs an. Darauf wurde eingeschlagen und wir radelten die Straße entlang,  vorbei am Haupteingang und dann mal rechts rein, vorbei an ein paar Wohnhäuser und schon waren wir bei dem Ruinen ohne Eintritt zu zahlen. Die Imposantheit dieser Anlage zeigte sich vor allem bei den gut erhaltenen Stippas und dem wunderschön in den Fels gehauenen Buddha. Die Uhr schlug schon fast 14 Uhr und wir mussten uns beeilen.

Zurück am Hotel sprangen wir schnell in den Pool. Ein wenig Abkühlung muss ja auch mal sein, bevor es weiter zur Safari ging. Unser Ziel war der etwa 40km entfernte Minneriya Nationalpark, der vor allem durch seine Elefanten bekannt ist. Wir beide freuten uns schon riesig darauf und so nahmen wir ein Tuktuk und fuhren eine Stunde lang Berg auf, Berg runter, links und rechts vorbei an allen möglichen Fahrzeugen bis wir endlich ankamen. Dort versuchte natürlich wieder jeder sein Glück bei uns,  am schlimmsten dabei war ein Typ, welcher mich an der Treppe einfach begleitete und nun darauf bestand unser Fahrer zu sein.  Wie fragten ein wenig umher was die anderen so zahlten und trafen ein super nettes deutsches Pärchen, welches uns einfach mit zu sich auf den Jepp nahm. Noch nicht genug von unserem Glück hatten wir auch noch einen Parkranger mit bei uns hinten sitzen. Die Safari war ein echtes Highlight unserer bisherigen Reise,  wir kamen zum Teil bis auf wenige Meter an die Elefanten heran, ohne jene zu stören und konnten sehr viele schöne Bilder und vor allem Momente mitnehmen. Bis auf 2,3 Jeeps die es übertreiben mussten, war es meiner Meinung nach auch im Sinne des Tierschutzes. Wir können den Minneriya Nationalpark absolut jeden empfehlen. Dank des Parkrangers, welcher uns noch einen Bus anhielt, gelangten wir KO, hungrig, glücklich und für wenig Geld zuzück nach Polonnaruwa, um den Tag mit ein, zwei Bier und einem Curry zu beenden.

Kandy – Dambulla 

Der gestrige Tag begann mit einem Frühstück der Sorte :“es war okay“ und der anschließenden Erkundung von Kandy. Aber irgendwie wollte bei uns der Funken nicht überspringen,  Kandy ist wohl nicht unser Highlight dieser Reise. Der Tempel des heiligen Zahns ist schön von außen,  aber die Schlange war einfach zu lang und so besuchten wir mir noch die christliche Kirche und entschieden uns die Reise so schnell wie möglich nach Dambulla fortzusetzen.

Gesagt getan gingen wir zum Busbahnhof, stiegen in einen Air Condition Bus und fuhren nach Aussage des Fahrers in 15Minuten los (reale Zeit 45min). Zwei Stunden später kamen wir in Dambulla an, welches vor allem durch seinen Höhlentempel und die günstige Lage als zentraler Ausflugsort bekannt ist. Dort angekommen standen wir 3km weit weg von unserem Hotel, gefühlt waren es jedoch eher 10km mit den Rucksäcken auf den Schultern und dem Gefühl hinter der nächsten Ecke kommt es. Nachdem wir es dann irgendwann doch geschafft hatten und endlich ankamen, wurden wir von vielen europäischen Mitarbeitern begrüßt.  Das war zum einem recht nett und zum anderen ein wenig nervig.  Jene versuchten vor allem ihre überteuerten Touren zu verkaufen. Abends liefen wir dann noch barfuß hinauf zum berühmten Höhlentempel und begrüßten dort auch die ersten Äffchen des Urlaubes. Später gönnten wir uns noch etwas an der Poolbar und dann hieß es Schlafenszeit.

Von Katunayake mit Tuktuk und Zug nach Kandy 

Bei uns hat die Zeit gerade 23:30Uhr geschlagen, unsere Beine sind schwer und müde, aber ein paar Zeilen wollte ich noch schreiben. 

Unser heutiger Tag entwickelte sich zu einem echten Lauf. Alles begann als wir im Flieger noch einmal den Reiseführer wälzten und uns dabei eine ganz neue Variante ins Auge fiel, wie wir zu unserem Hotel nach Kandy kommen. Wir entschieden uns nun um und setzen den neuen Plan nach der Landung um 14:30Uhr am Katunayake Airport in die Tat um. Ab ging es mit dem Tuktuk im wildem Tempo zur 20km entfernten Bahnstation Veyangoda. Dort fragen wir wann der Zug nach Kandy käme, worauf der Mann am Schalter meine 19:30Uhr aber es gebe noch eine Verbindung mit einmal umsteigen die 16Uhr los ginge.Wir schauten auf die Uhr und sie zeigte 16:05, also nix wie das Ticket gekauft,  sich einen Zettel mit dem Umsteigebahmhof geben lassen und los ging es.  Naja fast die Sri Lankische Bahn ist wohl doch eine Tochter der DB und so warteten wir noch 15min.

Endlich im Zug und voller Freude auf das baldige Ende unserer Strapazen merkten wir recht schnell wie schnell die Bahn hier ist. Wir fuhren nun im Bummelzugtempo durch die Palmemwälder vorbei an einfachen Hütten und wahren Prachthäusern mit Ziel Polhagawela. Dort angekommen fragten wir einen super netten jungen Mann, der wie sich zeigen sollte unseren Tag rettete, nach dem Gleis für den Zug nach Kandy. Er zog sein Smartphone schaute auf seiner app und meinte 19:30 am Gleis 1, kommt mit ich zeige es euch. Auf dem weg dorthin fragte er den Imbiss Besitzer und den Gleisvorsteher, welche ihm anscheinend sagten Gleis 4 um 18Uhr. Voller Freude für uns und die der Einheimischen über unsere Anwesenheit warteten wir auf den Zug nach Kandy. Als dieser kam und uns noch 2 weitere Personen bestätigen, dass er nach Kandy fuhr,  fiel uns ein Stein vom Herzen und die Fahrt ging los. Die Berge immer weiter rauf,  kämpfte sich der schwere lange Zug von Station zu Station bis endlich Kandy kam.

Hier zeigte sich unsere Buchung als goldrichtig heraus.  Unser Hotel liegt super zentral und der Ausblick hat etwas beruhigendes. In diesem Sinne gute Nacht.

 

Los geht’s… 

Wir haben es endlich geschafft, wir sitzen im Flieger aber es war ein unerwartet unangenehmer Weg hier her. 

Der Tag begann für uns heute morgen um 5:40Uhr mit dem Weg ins Büro,  jede Menge Arbeit wartete dort noch auf uns. Um 11Uhr nahm ich meine Mittagspause und rannte eine Stunde durch die Innenstadt. Ich rannte von Geschäft zu Geschäft um noch eine Zipp-Off Hose zu bekommen,  nachdem ich die Preise der überteuerten Sport-Läden nicht bereit war zu zahlen versuche ich mein Glück noch einmal im Decathlon und siehe da die Wahl war gut.  Ich bekam eine gute Zipp-Off und eine super kurze Hose für zusammen 35Euro.  Perfekt nun konnte dem Urlaub nix mehr im Wege stehen. 

Nachdem wir beide in der Arbeit alles wichtige und dringende vom Schreibtisch hatten,  begann um 15:40Uhr endlich unser Urlaub.  Wäre da nicht die deutsche Post und ihre ewig langen schlangen gewesen.  Aber auch das ertrugen wir mit unserem üblichen Stadtmensch-Geschimpfe und kamen wohl gelaunt daheim an. Ein kurzes packen unserer restlichen Sachen und los ging die Fahrt zum Flughafen. Dort angekommen stellten wir uns in die Schlange zum Checkin, nix ahnend das wir hier noch ewig Zeit verbringen würden. Aber nach einer Stunde in der Schlange stehen mit lauter osmanischen Großfamilien waren wir endlich eingecheckt.

Jetzt folgte das wichtigste,  dass worauf wir uns die ganze Zeit freuten nämlich auf ein Bier im Airport Biergarten. Auch dorthin verfolgte uns unser dies tägliche Pech zu warten. Als wir nach 20min unsere Getränke endlich hatten, tickte die Uhr schon wieder in unserem Genick. Also wurde schnell getrunken und dann los gerannt. Die Sicherheitskontrolle ging super schnell und so kamen wir mit nur 10Minuten Verspätung zum Boarding-beginn.

Nun sitzen wir im Flieger und die Rollbahn rückt näher. Auf geht’s nach Muskat um weiter nach Colombo (Sri Lanka) zu reisen.

Die Sachen sind gepackt…

So der letzte abend vor dem Abflug ist vorüber,  heute haben wir nochmal viel geschafft. Lena hat sich nach der Arbeit noch auf ein Cocktail mit Irina getroffen und ich war trainieren.

Aber kaum daheim angekommen ging die Arbeit los, erst mussten wir mir etwas zu essen machen und dann war auch noch das abschließende Packen angesagt. Dank vollem Magen ging dies dann doch recht gut,  so dass jetzt fast alles fertig ist. Die Rucksäcke sind gepackt, die Haare sind auf dem Kopf bis auf 5mm runter, der Bart ist der Hitze entsprechend gestutzt und nun müssen morgen nur noch die restlichen Kleinigkeiten ihren Weg in den Rucksack finden und dann geht’s los. In diesem Sinne gute Nacht… 

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